CD Kritiken
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Der 1982 in Köln geborene Geiger Erik Schumann, Schüler von Zakhar Bron, und sein acht Jahre älterer Klavierpartner Henri Sigfridsson aus Finnland ziehen alle Register ihres Könnens und erfüllen Prokofieffs Musik mit nie erlahmender Energie. Technisch brillant zeigen sie sich den beträchtlichen Anforderungen vor allem in den motorischen Abschnitten bestens gewachsen. Schumann entlockt seiner „Jupiter“-Stradivari (bereitgestellt von der Nippon Music Foundation) zudem eine Fülle von Klangfarben, die die ganz verschiedenartigen Stimmungen von Prokofieffs Musik ins rechte Licht rücken. Vor allem die D-Dur-Sonate erhält bei Schumann und Sigfridsson durchaus tänzerische Züge, was eine direkte Brücke zu den „Zugaben“ schlägt: Drei Stücken aus Opern und Balletten von Prokofieff in Transkriptionen von Jascha Heifetz und M.Fichtenholz, von dem Duo effektsicher dargeboten. Eine in der Programmwahl ansprechende, in der Ausführung sehr beachtliche CD, die in Zusammenarbeit mit dem WDR Köln entstanden ist.
Sixtus König auf klassik-heute.com, 11. August 2008
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“[…] Dieses Prokofjew-Programm verlangt den Interpreten viel ab, hier können sie bereits alles zeigen: technische Souveränität für drängende Motorik, rasende Läufe und atmende Kantilenen, hellwache Sensibilität für ganz unterschiedliche Sphären von Stimmungen. All dies bringen Schumann und Sigfridsson musikalisch schlüssig in ihre Interpretation ein. Ein vielversprechendes Doppel-Debüt.”
aus: “Gewagt, gewonnen” in Fono Forum Juli 2008 von Norbert Hornig
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Weiterhin steht Prokofjew eher im Schatten; dabei war der selbstbewusste Russe gerade kammermusikalisch verblüffend radikal. Auf seiner eindrucksvollen Debüt-CD spielt Erik Schumann, begleitet von Henri Sigfridsson, die tragisch-gewaltigen Sonaten - und drei eher heitere Arrangements.
Johannes Saltzwedel, KulturSPIEGEL 5/2008
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“[…] Die Trostlosigkeit, die dunkle wie tragische Gedankenwelt in der 1. Sonate gelingt diesen Musikern, beide schon längst hervorragende Solisten, so eindrucksvoll, dass man schnell vergisst, dass beide noch recht jung sind. […] Eine gute CD, bei der man denkt: Auf diesen Schumann sollte man achtgeben.”
aus: “Emotionale Einstimmung” in Ensemble 03/2008 von Carsten Dürer